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Blockchain-Technologie für Unternehmen in Südwestfalen nutzbar machen

18. August 2022

Neues Projekt der FH Südwestfalen in der REGIONALE 2025 – Auszeichnung mit erstem Stern

Die Fachhochschule Südwestfalen arbeitet weiter intensiv daran, Unternehmen in der Region mit der recht neuen Blockchain-Technologie vertraut zu machen. Blockchain gilt als eine Schlüsseltechnologie und ist aus Sicht der FH gerade deshalb für die Zukunft des starken Wirtschaftsstandorts Südwestfalen interessant. „Blockchain-Anwendungen für KMU in Südwestfalen“ soll kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region helfen, die Technologie im Arbeitsalltag sinnvoll einzusetzen. Das Projekt wurde nun vom zuständigen Ausschuss in der REGIONALE 2025 mit dem ersten von drei Sternen ausgezeichnet.

Die Blockchain-Technologie hilft, Informationen chronologisch und fälschungssicher zu speichern und dann mit Partnern zu teilen – etwa, wenn es um Abrechnungen, Lieferungen oder Herkunftsnachweise und Zertifikate geht. Für die starke Wirtschaft in Südwestfalen bietet die Technologie eine große Chance und gerade bei internationalen Geschäften wird sie auch sukzessive zum Muss, sagt Projektleiter Prof. Dr. Stefan Lier von der FH Südwestfalen. „Die Blockchain-Technologie bietet Lösungsansätze in verschiedenen Bereichen, mit der wir vor allem den Mittelstand weiter stärken und somit auch das regional verankerte Know-how schützen können. Durch den ersten Stern schöpfen wir weitere Motivation und können es kaum erwarten, mit dem Projekt zu starten.

Projektansatz wurde mit Unternehmen aus Südwestfalen entwickelt

Prof. Lier betreut bereits ein Projekt in der REGIONALE 2025. Das Vorhaben „Blockchain für die Supply Chain“ war das erste Vorhaben, das 2020 in der REGIONALE 2025 drei Sterne erhielt und in die Umsetzung gehen konnte. Ziel ist, Unternehmen aus der Region zu zeigen, wie sie die Blockchain-Technologie für ihre Lieferketten nutzen können. Das Interesse am beispielhaften Vorgehen in drei realen Lieferketten ist enorm. Neben den neun beteiligten Unternehmen am Pilotversuch wurden über Vernetzungsangebote auch weitere interessierte Betriebe der Region eingebunden. Schnell war klar: Blockchain und Südwestfalen passen zusammen. Aus dem Kreis der Projektbeteiligten heraus entstand dann auch die Idee für ein weiteres Vorhaben und einem viel breiteren Ansatz.

Mehrere Themenbereiche im Fokus – Ergebnisse sollen übertragbar sein

Gemeinsam wurden fünf Bereiche identifiziert, in denen die Blockchain-Technologie Unternehmen aus der Region sehr konkret weiterhelfen kann. Zum Beispiel geht es um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten bis hin zu Rohstoffen. Wo kommen das Produkt und seine Einzelteile genau her? Was passiert mit dem Produkt wo auf dem Lieferweg? Welche Geschäftsprozesse können gut automatisiert werden, um Fehler und Bürokratie zu minimieren? All diese Informationen können mit Blockchain erstellt und mit Handelspartnern schnell und fälschungssicher geteilt werden.

Ziel der FH Südwestfalen ist es, im Projekt möglichst viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen einzubinden, um die Anwendungen der Technologie auch in der Breite zu zeigen. Die Erkenntnisse aus dem Vorhaben sollen somit auch schneller und einfacher auf andere Unternehmen und ihre Abläufe übertragbar sein können. Die FH plant dazu beispielsweise Leitfäden zur Verfügung zu stellen.

Fotoquelle: Michael Bahr

Pressefoto

Blockchain für KMU

Mit ihrem Projekt in der REGIONALE 2025 möchte die FH Südwestfalen vor allen Dingen den Mittelstand unterstützen. (Foto: Michael Bahr)

Pressemitteilung

Blockchain für KMU