Projekt „waester wohnen warstein“ erhält dritten Stern – Modellprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung und Mehrgenerationenleben – 643.000 Euro Förderung
Mit dem Projekt „www – waester wohnen warstein“ entsteht im Herzen der Warsteiner Innenstadt ein zukunftsweisendes Wohnquartier. Neben barrierefreien Wohnungen für unterschiedliche Generationen entstehen auch ein Gemeinschaftsbereich und ein Wästergarten an der renaturierten Wäster. Das Projekt wurde nun im Rahmen der REGIONALE 2025 vom zuständigen Ausschuss mit dem dritten Stern ausgezeichnet. Die Stadt erhält für das Projekt 643.000 Förderung aus der NRW-Städtebauförderung. Sie arbeitet für das nachhaltig gebaute Quartier eng mit einem lokalen Investor zusammen.
„Es ist beeindruckend, wie die unterschiedlichsten Akteure und Behörden unter dem Schirm der REGIONALE 2025 zusammengearbeitet haben“, freut sich Sabine Leitner, Fachbereichsleiterin Bauen und Wohnen bei der Stadt Warstein. „Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Vielzahl von Entscheidungen so zeitnah und zielorientiert getroffen wurden. Die Auszeichnung des Projektes ‚www –waester wohnen warstein‘ mit dem dritten Stern ist für die Stadt Warstein eine Anerkennung ein Projekt entwickelt zu haben, das dem Leitgedanken einer ganzen Region entspricht.“ Mit dem Leitgedanken ist die Südwestfalen-DNA (digital-nachhaltig-authentisch) gemeint. Denn genau das zeichnet das Projekt aus. So sind in der Projektumsetzung z.B. Smart-Living-Technologien zur Energieeinsparung oder die Nutzung von nachhaltigen Baustoffen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes eingeplant.
Ort der Begegnung, Digitalisierung und ökologischen Verantwortung
Mit dem Wohnquartier „www- waester wohnen warstein“ wird auf dem ehemaligen Gelände der Feuerwehr nicht nur neuer, barrierefreier Wohnraum geschaffen, sondern auch ein Ort der Begegnung, Digitalisierung und ökologischen Verantwortung. Durch den naturnah gestalteten Wästergarten und die Renaturierung des Flusses Wäster setzt das Quartier zudem ein starkes Zeichen für klimaangepasste Stadtentwicklung.
Die Stadt arbeitet in der REGIONALE 2025 seit Jahren an dem Projekt. Das alte Feuerwehrgebäude wurde abgerissen und der Fluss Wäster renaturiert. Zudem wurden viele planerische, rechtliche und finanzierungstechnische Schritte gelegt, damit der Bau zeitnah starten kann.
Die Gesamtkosten des neuen Wohnquartiers belaufen sich auf 5,38 Millionen Euro. Rund 4,46 Millionen Euro stammen aus Mitteln des privaten Investors und Bauunternehmers für das Mehrgenerationenwohnen, für das zukünftig zusätzlich Wohnraumförderung in Anspruch genommen werden soll. Die Stadt wird 277.000 Euro beisteuern. Für die Herstellung des Quartiertreffs, die Freiraumgestaltung Wästergarten und das Quartiersmanagement fließen in der REGIONALE 2025 voraussichtlich 643.000 Euro aus der NRW-Städtebauförderung.
Die REGIONALE 2025 ist ein Strukturprogramm des Landes NRW. Sie wird aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.