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Werl organisiert innerstädtischen Verkehr neu

10. Dezember 2025

Projekt „Nachhaltige städtische Mobilität für die Wallfahrtsstadt Werl“ mit dem 3. Stern ausgezeichnet – EU-Förderung mit 1,39 Millionen Euro

Erst Kurpark und Sportpark, dann Fußgängerzone – und bald Mobilität. Die Wallfahrtsstadt Werl arbeitet daran, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt weiter zu erhöhen. Das Projekt „Nachhaltige städtische Mobilität für die Wallfahrtsstadt Werl“ wurde vom zuständigen Ausschuss der REGIONALE 2025 auf Anhieb mit dem dritten Stern ausgezeichnet. Die Stadt plant, ein digitales Verkehrsleitsystem einzuführen, um Fahrzeuge gezielt zu freien Parkflächen zu lotsen. Gleichzeitig soll der Innenstadtbereich entlastet und für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer werden. Das Projekt wird voraussichtlich mit 1,39 Millionen Euro über den Aufruf „Nachhaltige städtische Mobilität für alle“ aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW gefördert – und ergänzt die vielen bereits angestoßenen Maßnahmen in der Werler Innenstadt.

„Die Auszeichnung mit dem 3. Stern bestätigt uns darin, dass wir mit unserer Handlungsstrategie zur Transformation des Innenstadtkerns und den daraus resultierenden Mobilitätsprojekten auf dem richtigen Weg sind, um Werl nachhaltig und zukunftsfähig weiterzuentwickeln“, sagte Bürgermeister Torben Höbrink zur Auszeichnung und neuerlichen Förderung.

Schon das Projekt „Wallfahrtsstadt Werl – Entschleunigen und Wohlfühlen“ wurde in der REGIONALE 2025 ausgezeichnet und erhielt über neun Millionen Euro Förderung: für die Umgestaltung des Kurparks, des Sportparks und für die Umgestaltung der Fußgängerzone – Werls wohl größte städtebauliche Maßnahme der vergangenen Jahrzehnte. Das neue Projekt baut darauf auf.

Schritt für Schritt möchte Werl den innerstädtischen Verkehr neu organisieren. Gefahrenstellen im Bereich Engelhardtstraße/Kletterpoth sollen verschwinden, damit sich allen Verkehrsteilnehmenden – auch Fußgänger:innen und Radfahrenden – sicherer bewegen können. Damit der Verkehr besser fließt und lange Parkplatzsuchen entfallen, soll ein digitales Verkehrsleitsystem freie Parkplätze schneller erkennbar machen.

„Die Wallfahrtsstadt Werl ist im REGIONALE-Prozess mit zwei umfangreichen und komplexen Projekten vertreten. Es macht uns besonders stolz, dass wir beide Projekte miteinander verknüpfen konnten, um sowohl für die Stadt Werl aber auch die Region als gutes Beispiel vorangehen können“, betonte Höbrink.
Die Maßnahmen sind so ausgereift und gut abgestimmt, dass das Werler Projekt direkt den dritten Stern in der REGIONALE 2025 erhielt – und vorbildhaft für andere Kommunen wirkt. Denn: Es schlägt eine Brücke zum lokalen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das die Stadt mit Bürgerschaft und vielen weiteren Akteuren gemeinsam erarbeitet hat und zahlt gleichzeitig auf die Ziele der Mobilitätsstrategie Südwestfalen ein.

Das Projekt „Nachhaltige Städtische Mobilität für die Wallfahrtsstadt Werl“ erhält eine Förderung von voraussichtlich rund 1,39 Millionen Euro über den Aufruf „Nachhaltige Städtische Mobilität für alle“ aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Pressemitteilung

Auszeichnung mit 3. Stern

Das Projekt „Nachhaltige städtische Mobilität für die Wallfahrtsstadt Werl“ wurde mit dem 3. Stern ausgezeichnet.
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Pressebild

Luftbild der Werler Innenstadt

Die Wallfahrtsstadt Werl möchte den Verkehr in der Innenstadt nach und nach neu organisieren. Das Projekt schließt an die vielen Maßnahmen an, die die Stadt im Rahmen der REGIONALE 2025 bereits durchführt. (Foto: Hans Blossey)
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