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Forschungsprojekt für zukunftssicheren Arbeitsmarkt in Südwestfalen

15. Juli 2025

Dritter REGIONALE-Stern für das Projekt „MARS – Modellierung der Arbeitsmarktverschiebungen in Südwestfalen“ – Wichtige Unterstützung für die Wirtschaft in der Region

Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Digitalisierung und KI: Das sind nur vier von vielen Herausforderungen für die Wirtschaft in Südwestfalen. Wie sich Unternehmen in dieser Gemengelage behaupten können, darauf will ein Forschungsprojekt der Universität Siegen in Kooperation mit der TU Chemnitz Antworten finden. „MARS – Modellierung der Arbeitsmarktverschiebungen in Südwestfalen“ will untersuchen, wie der Arbeitsmarkt in Südwestfalen widerstandsfähig, nachhaltig und zukunftssicher gestaltet werden kann. Unterstützt wird das Vorhaben von Unternehmen, Institutionen und Verbänden aus der Region. Nun hat es vom zuständigen REGIONALE-Ausschuss auf Anhieb den dritten Stern erhalten. Das Vorhaben wurde nach Prüfung der Auswahlkriterien vom EFRE-Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen. Somit fließen voraussichtlich 1,42 Millionen Euro an Fördermitteln von Land NRW und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU nach Südwestfalen.

Was hinter dem Forschungsprojekt „MARS“ steckt, hört sich zunächst sehr theoretisch an, hat aber einen großen Nutzen für die Wirtschaft in Südwestfalen. Das Projekt nutzt moderne Methoden der Netzwerkforschung: Sprich, es werden zielgerichtet Daten gesammelt, um zu verstehen, wie Menschen, Unternehmen und Institutionen in Südwestfalen zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen. „MARS“ will die Daten aus Südwestfalen nutzen, damit sich die Region strategisch in Bezug auf die Herausforderungen aufstellen kann – mit Grundlagen, die zugeschnitten sind auf Südwestfalen, wissenschaftlich fundiert und praxisnah. Daraus entstehen wiederum digitale Modelle, die zeigen, wie sich der Arbeitsmarkt in der Region in Zukunft verändern wird. Zusätzlich werden digitale Werkzeuge, individuelle Handlungsempfehlungen und Workshops entwickelt, um Unternehmen, Verbände und Entscheidungstragende aus Politik und Gesellschaft gezielt zu unterstützen.

Das Forschungsvorhaben stößt in der Region auf Anklang, wie Prof. Dr. Torsten Heinrich von der TU Chemnitz erklärt. „Wir sind besonders stolz darauf, dass im Prozess der Entwicklung des Projektes viele Akteure der Region mit großem Interesse und Zuspruch reagiert haben. Viele Menschen und Unternehmen würden im Projekt zusammenkommen, um gemeinsam für eine gute Zukunft der Region zu arbeiten.“

Jun.-Prof.in Dr. Svenja Flechtner von der Universität Siegen ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass die REGIONALE-Sterne uns nicht nur eine sehr gute Idee und ein tragfähiges Konzept bescheinigen, sondern dass nun auch die Umsetzung erfolgen kann. Einen Plan, der uns seit der Erstellung sehr begeistert hat, nun in die Tat umsetzen zu können, bedeutet für uns großes Glück und Vorfreude.“

Das Projekt „MARS“ der REGIONALE 2025 in Südwestfalen soll mit voraussichtlich 1,42 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.

Hintergrund: Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie Strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit

Die REGIONALE 2025 ist ein Strukturprogramm des Landes NRW. Sie wird aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Pressemitteilung

Auszeichnung mit 3. Stern

Das Projekt „MARS“ wurde mit dem 3. Stern im REGIONALE-Prozess ausgezeichnet.
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Netzwerk-Grafik

Das Projekt „MARS“ nutzt moderne Methoden der Netzwerkforschung, um aufzuzeigen, wie sich der Arbeitsmarkt in der Region in Zukunft verändern wird. (Bild: Adobe Stock / Alexander Limbach)
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Projektverantwortliche

Hinter dem Projekt „MARS“ stehen Jun.-Prof.in Dr. Svenja Flechtner von der Universität Siegen und Prof. Dr. Torsten Heinrich von der TU Chemnitz. (Foto: privat)
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