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Stärkung der Kreislaufwirtschaft, KI-Datenplattform und mehr: 12 Millionen Euro Förderung in der REGIONALE 2025

8. Januar 2026

Förderung für vier REGIONALE-2025-Projekte – Mittel kommen von Land NRW und EU aus dem EFRE/JTF-Programm NRW

Wie kann eine eigene KI-Datenplattform aus der Region Unternehmen in Südwestfalen helfen, unabhängiger zu werden? Wie wird die Ausbildung im Metallbau moderner? Warum braucht es mehr Kreislaufwirtschaft? Vier neu ausgezeichnete Projekte der REGIONALE 2025 aus Südwestfalen geben darauf Antworten. Die Vorhaben können bald umgesetzt werden. Dafür stehen Fördergelder in Höhe von gut 12 Millionen Euro aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 zur Verfügung. Das Geld kommt aus Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU.

„Den Projektverantwortlichen ist es erneut gelungen, kluge Lösungen für Herausforderungen von Unternehmen, aber auch Kommunen und Azubis zu adressieren. Ihre Vorhaben in der REGIONALE 2025 sind digital, nachhaltig und authentisch – und so gut durchdacht, dass dafür weitere Fördermittel nach Südwestfalen fließen“, betonte Thomas Grosche, Landrat des Hochsauerlandkreises und Vorsitzender des REGIONALE-2025-Ausschusses.

Neben den bereits im Dezember kommunizierten 3-Sterne-Projekten aus den Bereichen Mobilität, Kultur- und Stadtentwicklung erhielten auch vier weitere Projekte durch den Ausschuss den dritten Stern. Das bedeutet: Für sie gibt es Rückhalt aus der Region und eine Förder- und Finanzierungsperspektive.

Knapp über 12 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU stehen für die Projekte aus dem Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ zur Verfügung, für die der EFRE-Begutachtungsausschuss eine Förderempfehlung gegeben hat.

  • 3. Stern: „AKIS – Adaptive KI-Infrastruktur für Innovation in Südwestfalen“ (Siegen / Südwestfalen)
    Künstliche Intelligenz verändert Arbeit, Bildung und Innovation auch in Südwestfalen. Mit dem Projekt „AKIS – Adaptive KI-Infrastruktur für Innovation in Südwestfalen“ soll im Rahmen der REGIONALE 2025 eine vielseitige Plattform entstehen, die Forschung und Industrie verbindet und kleinen sowie mittleren Unternehmen niederschwelligen Zugang zu modernen KI-Technologien erleichtert. Die Universität Siegen und zahlreiche Unternehmen wollen mit „AKIS“ das Thema Künstliche Intelligenz aus der Theorie in die Praxis holen. Ziel ist, in Südwestfalen eine flexible und anpassbare KI-Forschungsinfrastruktur aufzubauen, die über die Angebote klassischer Cloud Anbieter oder Modelle wie Chat GPT hinausgeht. Sie soll Forschung, Mittelstand und Industrie gleichermaßen befähigen, KI eigenständig, sicher und nachhaltig zu nutzen.

Förderung: Das Projekt „AKIS“ wird voraussichtlich mit 5,8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert.

  • 3. Stern: „Meisterstück DIGITAL“ (Lippstadt / Südwestfalen)
    Die Hochschule Hamm-Lippstadt und viele Partner wollen die Ausbildung im Metallbau modernisieren. In der REGIONALE 2025 haben sie das Projekt „Meisterstück DIGITAL“ entwickelt. Entstehen soll eine praxisnahe Lern- und Assistenzplattform, von der Betriebe und Azubis gleichermaßen profitieren und die die Ausbildung digitaler, ressourceneffizienter und attraktiver macht. Die Plattform soll über den PC und über eine App abrufbar sein. Sie bündelt dann verschiedene Lernorte wie Berufsschule, Betrieb und überbetriebliche Ausbildung und integriert bereits existierende Technologien wie Augmented Reality und KI sowie bestehendes Wissen in einer Anwendung.

Förderung: Das Projekt „Meisterstück DIGTIAL“ wird voraussichtlich mit 1,44 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert.

Die Universität Siegen, die FH Südwestfalen und das Automotive Center Südwestfalen (ACS) wollen in Attendorn eine Test- und Transferplattform aufzubauen, mit der Unternehmen neue Verfahren der Kreislaufwirtschaft erproben können. (Foto: Universität Siegen)
  • 3. Stern: „ReCirclE“ (Attendorn / Südwestfalen)
    Mit dem Projekt „Regionale Kreislaufwirtschaft für industrielle Blech- und Kunststoffbaugruppen“ (kurz „ReCirclE“) soll in Attendorn eine offene Transferplattform für Kreislaufwirtschaft entstehen. Ziel ist es, Unternehmen zu helfen Methoden zu entwickeln, die bereits bei der Konstruktion von Produkten oder Werkzeugen die Demontage und Weiterverwertung der Materialien automatisiert mitzudenken und diese dann von Beginn an in die Produktionsprozesse zu integrieren. Entstehen sollen modulare, kostengünstige Lösungen, die Unternehmen Ressourcen sparen, CO₂-Emissionen senken und ihnen neue Geschäftsmodelle eröffnen. Umgesetzt werden soll das Projekt im Automotive Center Südwestfalen (ACS) – einem Projekt der Regionale 2013 – von der Uni Siegen, der FH Südwestfalen und dem ACS.

Förderung: Das Projekt „ReCirclE“ der REGIONALE 2025 wird voraussichtlich mit 3,6 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert.

  • 3. Stern: „#wieneu-Kreislaufwirtschaftszentrum“ (Arnsberg / Südwestfalen)

    Die Stadt Arnsberg baut ein kommunales Kreislaufwirtschaftszentrum auf, das Reparatur, Wiederverwendung, Tausch und Leihsysteme für Haushalts- und Alltagsprodukte unter einem Dach vereint. Weniger wegwerfen, mehr reparieren und weitergeben oder auch neu auf- und verarbeiten. Das geplante Zentrum bietet Raum für Werkstätten, Beratungsangebote und Lernformate. Sie sollen Gesellschaft und Wirtschaft anschaulich zeigen, wie Kreislaufwirtschaft im Alltag funktioniert. Viele Unternehmen aus Arnsberg und Umgebung stehen hinter dem Projekt. Sie bringen ihre Produkte ein, lernen mit und helfen bei der Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft vor Ort.

Förderung: Das Projekt „#wieneu Kreislaufwirtschaftszentrum“ der REGIONALE 2025 wird voraussichtlich 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie Strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Informationen unter www.efre.nrw.

52 Projekte der REGIONALE 2025 in Südwestfalen bereits mit dem dritten Stern ausgezeichnet

Mit den vier „Neuzugängen“ steigt die Zahl der Projekte, die eine Förderung sicher oder in Aussicht haben, in der REGIONALE 2025 auf 52! „Das ist schon jetzt ein toller Erfolg für die Region. Denn es bedeutet, dass sich 52 mal zahlreiche Akteure aus den Kreisen, Städten, Dörfern, Hochschulen, Vereinen, aus Tourismus, Kultur oder der Wirtschaft zusammengetan haben und gemeinsam an relevanten Lösungen für die Region arbeiten“, sagten Dr. Stephanie Arens und Hubertus Winterberg von der Südwestfalen Agentur GmbH. Die Agentur koordiniert und betreut die REGIONALE 2025 in der Region und sucht mit den Projektverantwortlichen und Partnern wie der Bezirksregierung Arnsberg nach Förderoptionen. Insgesamt konnten so bislang für Projekte der REGIONALE 2025 in Südwestfalen rund 127 Millionen Euro an Fördergeldern nach Südwestfalen geholt werden. Die letzte Gremienrunde der REGIONALE 2025 ist für Sommer 2026 vorgesehen.

Einen Überblick über alle Projekte der REGIONALE 2025 in Südwestfalen finden Interessierte auf www.regionale-suedwestfalen.com.

Pressemitteilung

Vier weitere Projekte im Rahmen der REGIONALE 2025 ausgezeichnet

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3. Stern für ``ReCirclE``

Die Universität Siegen, die FH Südwestfalen und das Automotive Center Südwestfalen (ACS) wollen in Attendorn eine Test- und Transferplattform aufzubauen, mit der Unternehmen neue Verfahren der Kreislaufwirtschaft erproben können.

(Foto: Universität Siegen)

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3. Stern für ``AKIS``

Andreas Kolb, Leiter des Lehrstuhls für Computergraphik und Multimediasysteme und Prorektor für Forschung, Infrastruktur und Vernetzung an der Universität Siegen (l.) und Daniel Harlacher, Leiter des ZIMT an der Universität Siegen, wollen den Zugang zu Hochleistungs-KI für Wissenschaft und Unternehmen in Südwestfalen mit „AKIS“ erleichtern.

(Foto: Universität Siegen)

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