Dritter Stern für Projekt „Digitales Berufsbildungsnetzwerk Sauerland” – Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung – 5,4 Millionen Euro Förderung
Dritter Stern für Projekt „Digitales Berufsbildungsnetzwerk Sauerland” – Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung – 5,4 Millionen Euro Förderung
„Mit dem ,Digitalen Berufsbildungsnetzwerk Sauerland‘ machen wir unsere Schüler, Auszubildenden und Studierenden fit für die vernetzte Industrie von morgen“, sagt Berthold Hohmann, Schulleiter am Berufskolleg Berliner Platz Arnsberg-Hüsten. Das Berufskolleg ist in dem Projekt ebenso eingebunden wie die Berufskollegs des Hochsauerlandkreises in Meschede und Brilon sowie weitere Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben ist dabei ein zentraler Baustein. Denn moderne berufliche Bildung gelingt nur, wenn schulisches Lernen und betriebliche Praxis sinnvoll miteinander verbunden werden. Geplant ist daher nicht nur die technische Ausstattung der Berufskollegs, sondern vor allem die Entwicklung gemeinsamer didaktischer und methodischer Konzepte. Diese sollen den Anforderungen moderner Fertigungsprozesse gerecht werden und Auszubildende praxisnah an digitale Arbeitsformen heranführen.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Einrichtung digitaler Lern- und Arbeitsumgebungen in Form von Smart Factories an den beteiligten Berufskollegs. Dort können vernetzte Produktionsprozesse realitätsnah abgebildet und praktisch erlebbar gemacht werden. „Smart Factories, gemeinsame didaktische Konzepte und starke Partner aus der Region verbinden Berufskollegs und betriebliche Praxis auf zeitgemäße Weise“, sagt Hohmann.
Die einzelnen Berufskollegs arbeiten dabei arbeitsteilig zusammen, sodass unterschiedliche Schritte moderner Fertigung – von der Planung über die Bestückung bis zur Endmontage – an verschiedenen Lernorten nachvollzogen werden können. Auch Lehrkräfte und betriebliche Ausbilder:innen sollen durch abgestimmte Fort- und Weiterbildungsangebote gestärkt werden.
Das Projekt wird mit 5,4 Millionen Euro über die GRW-Richtlinie (Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) des Bundes gefördert.
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