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Themenfeld
Digitale Kompetenzen
Schlagworte
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Projektträger
SDFS Smarte Demonstrationsfabrik Siegen
Ganz Südwestfalen
Kreis Siegen-Wittgenstein
Projektpartner
Universität Siegen mit sechs Lehrstühlen und Instituten, Start-up Smart Plastify
Projektkosten
24.953.357 Euro (davon 22.458.021 Euro Förderung über EFRE und Land NRW)
Ansprechpartner:innen

Dr.-Ing René Sauer
Geschäftsführer
SDFS Smarte Demonstrationsfabrik Siegen
E-Mail: r.sauer@demofabrik-siegen.de

Green Factory

Mit der „Green Factory“ bekommt Südwestfalen ein Leuchtturmprojekt für Kreislaufwirtschaft und einen Knotenpunkt für die Industrie der Zukunft. Sechs Lehrstühle und Institute der Uni Siegen, die Smarte Demonstrationsfabrik am Campus Buschhütten, das Start-up Smart Plastify sowie zahlreiche Unternehmen zeigen, wie Industriegebäude nachhaltig ertüchtigt und kreislaufgerechte Produktion mit hochwertigen Metallen und Kunststoffen funktionieren kann. Mit bis zu 22,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Euro erhält das Projekt die größte Einzelförderung in der REGIONALE 2025 in Südwestfalen.

Unter dem Dach des Campus Buschhütten in Kreuztal, in dem bislang die Digitalisierung der Industrie in Verbindung mit KI-unterstützten Produktionstechniken für mehr Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen, fokussiert die „Green Factory“ künftig die industrielle Kreislaufwirtschaft in einem ganzheitlichen Ansatz. Mit der „Green Factory“ bekommt Südwestfalen einen Knotenpunkt für digitale, nachhaltige und kreislaufwirtschaftsgerechte Transformationsprozesse.

Bestehende Industriearchitektur mit modernen, kreislauffähigen Fertigungsprozessen zu kombinieren, ist ein zukunftsweisendes Modell. Gemeinsam mit unseren Partnern zeigen wir, wie ökologische Verantwortung und ökonomische Tragfähigkeit Hand in Hand gehen können – und demonstrieren, dass nachhaltige Produktion real umsetzbar ist.

Prof. Dr. Peter Burggräf, Universität Siegen

Industriegebäude nachhaltig umgestalten – Kreislaufwirtschaft in der Produktion – Wissenstransfer in die Region Südwestfalen

Mit privatwirtschaftlichen Mitteln geht die Firma Achenbach Buschhütten Holding GmbH voran. Das Unternehmen saniert eine historische Fabrikhalle und liefert damit die gebäudetechnische Basis für den Aufbau der „Green Factory“ mit zwei Projektbausteinen.

Der Baustein „Cyber Sustainable Building“ nimmt das ca. 140 Jahre alte Fachwerkgebäude in den Fokus. Hier wird mit einem digitalen Gebäudezwilling gearbeitet, der zur Zielerreichung Emissionswerte und Energieverbrauch in Echtzeit misst. Über eine behutsame Bestandsertüchtigung hinaus soll ein grundsätzlicher Leitfaden für nachhaltiges, kreislaufwirtschaftsgerechtes Um(bauen) bestehender Industriegebäude entstehen.

NRW-Staatssekretär Viktor Haase (8.v.l.) überreichte den Förderbescheid für die Green Factory an Prof. Dr. Peter Burggräf. Foto Campus Buschhütten

Der zweite umfangreichere Projektbaustein der „Green Factory“ fokussiert das „Green Manufacturing“ und besteht in der Etablierung eines kreislauffähigen Produktionsbetriebs in der modernisierten Halle. Das umfasst vier Bausteine:

  • Abfälle vermeiden,
  • hochwertige Produktionsreste aus Metall und Kunststoff weiter nutzen,
  • möglichst nachwachsende Rohstoffe einbinden
  • Demonstratoren in Form weiterer Microfactories installieren, die der Neu- und Weiterentwicklung kreislaufgerechter Produkte und Produktionsprozesse

Verfahren und Methoden für eine kreislaufgerechte industrielle Produktion sollen einfach übertragbar und bezahlbar sein, damit vor allen Dingen kleine und mittelgroße Unternehmen davon profitieren. Denn der Campus Buschhütten mit alle seinen Entitäten versteht sich als eine Institution für zukunftsweisenden Wissens- und Technologietransfer.

Gruppenbild der Verantwortlichen der Green Factory in der Fabrikhalle
Mit über 22 Millionen Euro bekommt das Projekt "Green Factory" die größte Einzelförderung in der REGIONALE 2025 in Südwestfalen. (Foto: Kruno Schmidt)

Das Projekt „Green Factory“ der REGIONALE 2025 in Südwestfalen wird mit 22,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.

Hintergrund: Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie Strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit.

Projekt-Zeitleiste

Januar 2025

1. Stern

Das Projekt hat die Auszeichnung des ersten Sterns erhalten.

MEHR DAZU
Juli 2025

3. Stern

Das Projekt hat eine Förderperspektive und wurde mit dem 3. Stern ausgezeichnet.

MEHR DAZU
Juli 2026

Förderbescheid

Übergabe Förderbescheid in Höhe von 22,46 Mio. Euro.

MEHR DAZU
Grafik

Projektaufbau

Grafische Darstellung des Projektaufbaus zur Green Factory. Grafik: SDF Siegen

EPS, SVG

Pressefoto

Green Factory

NRW-Staatssekretär Viktor Haase (8.v.l.) überreichte den Förderbescheid für die Green Factory an Prof. Dr. Peter Burggräf. (Foto Campus Buschhütten)
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Pressefoto

Green Factory

Auf dem Gelände der Firma Achenbach-Buschhütten soll die Green Factory entstehen. (Foto: Björn Hadem / Achenbach-Buschhütten)
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Pressemitteilung

Auszeichnung mit dem ersten Stern

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Pressemitteilung

Auszeichnung mit dem dritten Stern

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