Quelle: Hans Blossey
Stephan Rach
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Die Sauerland-Seen als Umgebung für Erholen, Wohnen und digitales Arbeiten
Ohne die Sauerland-Seen wäre das Leben in Südwestfalen nur halb so schön und erholsam. Mit neuen Projekten innerhalb der REGIONALE 2025 sollen Bigge- und Listersee, Hennesee, Möhnesee und Sorpesee und deren Umfelder weiterentwickelt werden – zu Wohlfühlorten fürs Erholen, Wohnen und digitales Arbeiten.
Nach den Erfahrungen der REGIONALE 2013 haben sich die Städte Sundern, Attendorn, Olpe und Meschede sowie die Gemeinde Möhnesee gemeinsam auf den Weg gemacht, die Seenlandschaft Südwestfalens rund um Sorpesee, Bigge-/Listersee, Möhnesee und Hennesee als gemeinsamen Lebens-, Freizeit- und Erholungsraum weiterzuentwickeln. Der Diemelsee war bereits Teil der Kooperation im Rahmen der REGIONALE 2013 und gehört weiterhin grundsätzlich zum Verbund der Sauerland-Seen, war jedoch im Rahmen der REGIONALE 2025 nicht mehr aktiv am Qualifizierungsprozess beteiligt.
Im Mittelpunkt des Prozesses standen die drei strategischen Handlungskorridore „Leben am See“, „Coworkation“ und „Anders Weiterkommen“. Ziel war es, die Seen nicht nur touristisch weiterzuentwickeln, sondern sie zugleich als attraktive Lebensräume, moderne Arbeitsorte und zukunftsfähige Mobilitätsräume zu denken.
Im Rahmen eines breit angelegten Kreativ- und Beteiligungsprozesses entstanden Ideen für insgesamt 17 potenzielle Projekte für die zukünftige Gestaltung der Sauerland-Seen. Daraus wurden einzelne Themenfelder vertieft und zu 6 Startprojekten weiterentwickelt, die Eingang in den Antrag zum zweiten REGIONALE Stern gefunden haben. Teilweise werden diese im Rahmen der REGIONALE 2025 umgesetzt, andere sind zu einem späteren Zeitpunkt oder auch mit der Unterstützung privater Investoren vorgesehen.
Besonders weit konkretisiert wurden dabei die Projekte „Biggesee digital und real erleben“ sowie das „Mobilitätskonzept der Gemeinde Möhnesee“, die als eigenständige Auskopplungen aus dem Gesamtprozess hervorgingen und im Rahmen der REGIONALE 2025 bis zur Auszeichnung mit dem dritten Stern qualifiziert wurden.
Darüber hinaus haben die Ideen und Entwicklungsansätze des Gesamtprozesses, die bislang nicht weiterverfolgt wurden das Potenzial auch zukünftig eine wichtige Rolle für die Sauerland-Seen zu spielen. Die Kooperation steht damit beispielhaft für eine interkommunale Regionalentwicklung, die die Weiterentwicklung des Tourismus und den Erhalt der Lebensqualität vor Ort zukunftsfähig gestalten möchte.