Cynthia Krell
Projektmanagerin im REGIONALE-Team
Tel.: 0151 / 277 280 05
E-Mail: c.krell@suedwestfalen.com
Jun.-Prof.in. Dr. Svenja Flechtner
Universität Siegen – Plurale Ökonomik
E-Mail: svenja.flechtner@uni-siegen.de
Wichtige Unterstützung für die Wirtschaft in der Region
Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Digitalisierung und KI: Das sind nur vier von vielen Herausforderungen für die Wirtschaft in Südwestfalen. Wie sich Unternehmen in dieser Gemengelage behaupten können, darauf will ein Forschungsprojekt der Universität Siegen und der TU Chemnitz Antworten finden. „MARS – Modellierung der Arbeitsmarktverschiebungen in Südwestfalen“ will untersuchen, wie der Arbeitsmarkt in Südwestfalen widerstandsfähig, nachhaltig und zukunftssicher gestaltet werden kann. Unterstützt wird das Vorhaben von Unternehmen, Institutionen und Verbänden aus der Region.
Wir sind besonders stolz darauf, dass im Prozess der Entwicklung des Projektes viele Akteure der Region mit großem Interesse und Zuspruch reagiert haben. Viele Menschen und Unternehmen würden im Projekt zusammenkommen, um gemeinsam für eine gute Zukunft der Region zu arbeiten.
Prof. Dr. Torsten Heinrich, TU Chemnitz
Was hinter dem Forschungsprojekt „MARS“ steckt, hört sich zunächst sehr theoretisch an, hat aber einen großen Nutzen für die Wirtschaft in Südwestfalen. Das Projekt nutzt moderne Methoden der Netzwerkforschung: Sprich, es werden Daten gesammelt, um zu verstehen, wie Menschen, Unternehmen und Institutionen in Südwestfalen zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen. Daraus entstehen wiederum digitale Modelle, die zeigen, wie sich der Arbeitsmarkt in der Region in Zukunft verändern wird. Zusätzlich werden digitale Werkzeuge, individuelle Handlungsempfehlungen und Workshops entwickelt, um Unternehmen, Verbände und Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft gezielt zu unterstützen.
Im Fokus des Forschungsprojekts stehen deshalb auch Herausforderungen, mit denen die Unternehmen und die Gesellschaft in Südwestfalen derzeit im Alltag zu kämpfen haben: Fachkräftemangel, Automatisierung durch Künstliche Intelligenz, demografische Veränderungen und der Pflegenotstand. „MARS“ will Daten aus Südwestfalen nutzen, damit sich die Region strategisch aufstellen kann – mit Grundlagen, die zugeschnitten sind auf Südwestfalen, wissenschaftlich fundiert und praxisnah.
Wir freuen uns sehr, dass die REGIONALE-Sterne uns nicht nur eine sehr gute Idee und ein tragfähiges Konzept bescheinigen, sondern dass nun auch die Umsetzung erfolgen kann. Einen Plan, der uns seit der Erstellung sehr begeistert hat, nun in die Tat umsetzen zu können, bedeutet für uns großes Glück und Vorfreude.
Jun.-Prof.in Dr. Svenja Flechtner, Universität Siegen
Das Projekt „MARS“ der REGIONALE 2025 soll mit voraussichtlich 1,42 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.
Hintergrund: Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie Strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit




Das Projekt wird auf Anhieb mit dem dritten Stern ausgezeichnet (Sternensprung)
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