An dieser Webseite wird aktuell noch gearbeitet. Vielen Dank für Ihr Verständnis

Praxisnahe Forschung für transparente Lieferketten und Fachwissensicherung

29. Juni 2026

REGIONALEr Freitag gibt Einblicke in digitale Lösungen für Lieferketten, Wissenstransfer und die Arbeitswelt von morgen

Wie bleibt eine starke Wirtschaftsregion auch in Zukunft stark? Indem sie neue Technologien nicht nur diskutiert, sondern ausprobiert, weiterentwickelt und in die Praxis bringt. Genau darüber wurde im Rahmen der Online-Sprechstunde „REGIONALEr Freitag“ der Südwestfalen Agentur GmbH diskutiert.

Im Mittelpunkt standen drei Projekte der Fachhochschule Südwestfalen, die gemeinsam mit Unternehmen und regionalen Partnern neue Wege für Wirtschaft und Arbeitswelt erproben. Schnell wurde deutlich: Innovation entsteht dort, wo wissenschaftliche Ideen auf konkrete Herausforderungen aus der Praxis treffen.

Lieferketten durch Blockchain-Technologie transparenter und nachvollziehbarer machen

Den Auftakt machte Tobias Hünemeyer mit Einblicken in die REGIONALE-Projekte „Blockchain für die Supply Chain“ und „SOLID²“. Er stellte dar, mit welchen Industrieunternehmen aus Südwestfalen in den Projekten zusammengearbeitet wird und wie die Blockchain-Technologie ihnen helfen kann, Abläufe transparenter zu machen, Informationen sicherer auszutauschen und Prozesse effizienter zu gestalten.

Gerade für mittelständische Unternehmen in Südwestfalen liegen darin große Chancen. Denn in einer Region, die stark von Industrie, Produktion und vernetzten Wertschöpfungsketten geprägt ist, gewinnen nachvollziehbare Datenflüsse und vertrauensvolle Zusammenarbeit entlang der Lieferkette zunehmend an Bedeutung.

Erfahrungswissen systematisch erfassen und weitergeben

Anschließend rückte Prof. Dr. Christina Krins mit dem Projekt „Wissen in Aktion (WiAk)“ ein Thema in den Fokus, das viele Unternehmen unmittelbar betrifft: Wie lässt sich Erfahrungswissen sichern, bevor es verloren geht? Gerade vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel, demografischem Wandel und zunehmender Komplexität in Arbeitsprozessen wird Wissen zu einer entscheidenden Ressource.

„WiAk“ setzt hier mit digitalen Werkzeugen an, die Mitarbeitende im Arbeitsalltag unterstützen und Wissen langfristig verfügbar machen sollen. Erfahrungswissen kann systematisch erfasst, weitergegeben und in konkrete Arbeitsabläufe eingebunden werden. Für Unternehmen entsteht so die Chance, Know-how besser zu nutzen und Beschäftigte gezielter zu entlasten. Hierzu wurden im Projekt bereits einige Impulsbefragungen in Unternehmen durchgeführt. Die ersten Ergebnisse wurden beim REGIONALEn Freitag kurz dargestellt.

Der REGIONALE Freitag hat einmal mehr gezeigt: Zukunft entsteht durch den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und regionalen Partnern. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die nicht nur theoretisch überzeugen, sondern direkt in der Praxis wirken.

Die REGIONALE 2025 ist ein Strukturprogramm des Landes NRW. Sie wird aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.