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Strategiethema Mobilität

Südwestfalen erarbeitet in einer gemeinsamen Strategie konkrete Ansätze für die Zukunft der Mobilität. Ziel ist, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, wie sich Mobilität in Südwestfalen in den kommenden Jahren entwickeln soll – und darauf aufbauend schnell neue und wirksame Projekte anzustoßen.

Wie gelingt es, den individuellen Mobilitätsbedürfnissen der Menschen nachhaltig gerecht zu werden? Wie lassen sich wichtige Dreh- und Angelpunkte im Verkehrsnetz weiterentwickeln, wo müssen neue Knotenpunkte ergänzt werden? Diese Fragen spielen eine wichtige Rolle, wenn die Region Südwestfalen nun im Rahmen der REGIONALE 2025 eine eigene Mobilitätsstrategie entwickelt.

Um die Erstellung kümmert sich das Planungsbüro Planersocietät. Die Fäden laufen im Auftrag der fünf Kreise der Region koordinierend bei der Südwestfalen Agentur zusammen, um sicherzustellen, dass die Akteur:innen der Region eingebunden werden.

Fünf Personen stehen vor einem Elektroauto
Das Planungsbüro Planersocietät hat den Zuschlag für die Erstellung der Mobilitätsstrategie Südwestfalens erhalten. Sie entsteht im engen Austausch mit den Akteur:innen in der Region. (Foto: Celine Kebben / Südwestfalen Agentur GmbH)

Typisch für Südwestfalen entsteht die Strategie im kooperativen Miteinander. Da Mobilität nicht an Kreisgrenzen endet, werden auch die Arbeiten für die Strategie im Verbund angegangen. Daher begleitet ein Mobilitätsbeirat den Prozess. Im Januar 2023 hat sich erstmals der Beirat des Vorhabens in den Räumlichkeiten der Südwestfalen Agentur GmbH in Olpe getroffen.

Der Mobilitätsbeirat kümmert sich darum, dass bestehende Projekte und Erkenntnisse aus Südwestfalen berücksichtigt und keine Mobilitäts-Aspekte bei der Strategie vergessen werden. In dem Beirat sitzen unter anderem Vertreter:innen aus Kommunen, Verkehrsverbünden und -institutionen, aus der Wirtschaft, dem Tourismus und dem Umweltsektor, von Bezirksregierung und dem NRW-Verkehrsministerium.

Die erste Sitzung des Mobilitätsbeirats

Viele Akteur:innen sind bereits vor Ort aktiv, suchen nach nachhaltigen Perspektiven für Mobilität im ländlichen Raum und setzen – beispielsweise in der REGIONALE 2025 – mit konkreten Projekten wie einer autofreien Innenstadt in Freudenberg, einer besseren Anbindung von Gewerbegebieten oder Veränderungen im Mobilitätsverhalten von Pendler:innen neue Akzente. Die Mobilitätsstrategie soll eine Leit- und Impulsfunktion – auch für neue Modellprojekte – haben. Sie soll möglichst konkrete Handlungsfelder und -empfehlungen vorlegen, damit zeitnah modellhafte Projekte für den ländlichen Raum in Südwestfalen angegangen werden können.

„Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Region Südwestfalen ein übergreifendes Mobilitätskonzept erarbeitet. Gerade der regionale Ansatz mit einer strukturierten Beteiligung der Akteure ist der richtige Weg, um die Mobilität vor Ort nachhaltig weiterzuentwickeln und auch Möglichkeiten für eine Mobilität jenseits des motorisierten Individualverkehrs aufzuzeigen.“

Oliver Krischer, Umwelt- und Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen

Fast ein Dutzend Veranstaltungen und Treffen planen die Planersocietät als beauftragtes Planungsbüro und die Südwestfalen Agentur GmbH in den kommenden Monaten. Für den Dialog mit den Expert:innen, Institutionen und den Menschen aus der Region sind verschiedene Formate angedacht. So sollen möglichst viele Blickwinkel und Perspektiven für die Mobilitätsstrategie einfließen.

Grafik mit verschiedenen Icons zu vernetzter Mobilität

Die Erstellung der Mobilitätsstrategie für Südwestfalen wird mit 80.000 Euro durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehrs des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Mit der Erarbeitung der Strategie wurde nach einem Vergabeverfahren das Büro Planersocietät beauftragt.

Mobilitätsprojekte der REGIONALE 2025