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Projektfortschritt
Themenfeld
Smart Living
Projektfamilie
techniktrifftleben
Schlagworte
klugwirtschaften
nachhaltiggestalten
regionalebaukultur
Projektträger
Cobble AG
Ganz Südwestfalen
Kreis Soest
Projektpartner
Kuchenmeister GmbH - Technologie- und Entwicklungszentrum, Feldhaus Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Stadt Soest, South Westphalia Center for Entrepreneurship der FH Südwestfalen, MADEIA Steinmetzbetrieb, Lasersphere, BHV Automation GmbH, Daldrup Gärten von Eden GmbH & Co. KG, Delta Electronics (Netherlands) B.V., Julius Cronenberg Sophienhammer OHG, Ingenieurbüro Baumgarten, KUKA Deutschland GmbH, GMG Modulare Greifersysteme GmbH
Ansprechpartner:innen

Samira Neuhaus

Projektmanagerin im REGIONALE-Team
Tel.: 02761 / 835 11 14
E-Mail: s.neuhaus@suedwestfalen.com

Prof. Dr. Andreas Gerlach

Cobble AG
Tel.: 02921/ 378 33 08

KopfStein

Smarte Technik für historische Innen- und Altstädte. Die Cobble AG aus Soest möchte es Städten und Gemeinden mit neuen Technologien ermöglichen, historisches Natursteinpflaster aufzubereiten und automatisch barrierefrei wieder zu verlegen.

Wer durch historische Städte flaniert, tut dies häufig auf Kopfsteinpflaster. Allerdings ist das Pflaster meist nicht barrierefrei. Möchten Städte und Gemeinden öffentliche und historische Plätze und Straßen sanieren, müssen sie die Barrierefreiheit aber bedenken und gewährleisten. Das Ziel des REGIONALE-Projektes „KopfStein“ ist es deshalb, einerseits das historische Pflaster zu erhalten und andererseits Hindernisse abzubauen.

Pflastersteine auflesen, bearbeiten und neu verlegen

Die Cobble AG aus Soest arbeitet an dem Vorhaben mit Hochschulen und spezialisierten, kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region. Gemeinsam entwickeln sie ein innovatives Verfahren, das es möglich macht, historisches Kopfsteinpflaster aufzulesen und ihm eine ebene, barrierefreie und rutschfeste Oberfläche zu geben. Anschließend wird das bearbeitete Kopfsteinpflaster wieder vollautomatisch verlegt. Bei dem inzwischen patentierten Verfahren setzen die Verantwortlichen Robotik, künstliche Intelligenz und digitale Bilderkennung ein.

„Unser Projekt setzt auf Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit“, erklärt Prof. Dr. Andreas Gerlach, Gründer und Vorstand der Cobble AG. „Es müssen keine teuren Steine oder solche aus Drittländern gekauft werden. Die Materialien werden einfach wiederverwendet und Ressourcen geschont. Das erhält den ursprünglichen Charakter der historischen Innenstädte und ermöglicht mobilitätseingeschränkten Personen mehr Teilhabe.“

Kopfsteinpflaster zum größten Teil verborgen unter Asphalt

Weitere Modellkommunen gesucht

Getestet werden soll das Verfahren auf jeden Fall in Soest ­– aber nicht nur dort. „Wir suchen weitere Modellkommunen, die das technologische Verfahren erproben möchten“, erklärt Gerlach. „Das Verfahren soll ja übertragbar sein – auf andere Kommunen in Südwestfalen und weit darüber hinaus. Und daher sind weitere Städte und Gemeinden willkommen, die mit uns eine Vorreiterrolle einnehmen wollen, um zu zeigen, wie sinnvoll sich technologische Innovation und kulturelles Erbe ergänzen können.“

Projekt-Zeitleiste

Dezember 2020

1. Stern

Auszeichnung mit dem ersten Stern im REGIONALE-Prozess.

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März 2021

2. Stern

Auszeichnung mit dem zweiten Stern im REGIONALE-Prozess.

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Bild

Kopfsteinpflaster

Kern des Projektes: Smarte Technik für historische Innen- und Altstädte zur Aufarbeitung von Kopfsteinpflastern.

Quelle: Cobble AG

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Bild

Altes Pflaster unter Asphaltdecke

Oft schlummert das alte Kopfsteinpflaster noch unter bestehenden Asphaltdecken.

Quelle: Cobble AG

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Pressemitteilung

Auszeichnung mit 1. Stern

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Pressemitteilung

Auszeichnung mit 2. Stern

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