Acht Kommunen wollen die LenneSchiene attraktivieren – mit dabei ist auch die Gemeinde Finnentrop
Quelle: Carsten Engel
Stefan Baumann
Stadt Iserlohn
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Acht Kommunen entwickeln die 142 Kilometer lange Lenneroute weiter
Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn wollen das Leben entlang der Lenne attraktiver machen ¬ vor allen Dingen für junge Menschen und Fachkräfte von morgen. Rund um die Lenneroute als Herzstück neuer Mobilitätsangebote sollen neue Aufenthaltsorte und Angebote für digitales und kreatives Arbeiten entstehen.
Die Pläne der acht Kommunen sind umfangreich. Seit 2009 arbeiten sie bereits zusammen, 2013 folgte die erfolgreiche Zusammenarbeit in der REGIONALE 2013, nun soll der Qualitätssprung her. Grundlage ist ein gemeinsames interkommunales Entwicklungskonzept, also eine Art Rahmen, um die LenneSchiene weiterzuentwickeln. Teile daraus haben die Kommunen im Rahmen der REGIONALE 2025 umgesetzt oder angestoßen, etwa das Projekt „Essbare LenneSchiene“ oder auch „Rönkhausen an die Lenne„.
Verbindendes Element der Kommunen ist die 142 Kilometer lange Lenneroute. Der Radweg soll qualitativ weiterentwickelt werden und eine wichtige Rolle spielen beim zukünftigen Mobilitätsmix an der LenneSchiene. Denkbar ist, Stadtrad- und ÖPNV-Netze an die Lenneroute anzuschließen und auch Firmenstandorte stärker anzubinden. Rund um die Bahnhöfe sollen sich die Menschen gut und gerne aufhalten und verschiedene Mobilitätsangebote wahrnehmen können. Digitale Routen- und Informationsservices spielen in den Gedanken ebenfalls eine Rolle.
Im Frühjahr 2026 haben sich alle Stadt- und Gemeinderäte dazu entschieden, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Dabei nehmen die beteiligten Kommunen zentrale Zukunftsthemen in den Blick. Dazu zählen insbesondere die Klimafolgenanpassung, etwa durch gemeinsamen Schutz vor Starkregen und Hochwasser, die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilitätsangebote entlang der LenneRoute sowie die koordinierte Planung im Bereich der Energiewende.