(Foto: Universität Siegen)
Prof. Dr. Andreas Kolb
Universität Siegen
Tel.: 0271 740 2404
E-Mail: andreas.kolb@uni-siegen.de
Daniel Harlacher
Universität Siegen
Tel.: 0271 740 4714
E-Mail: sekretariat@zimt.uni-siegen.de
Plattform stärkt Forschung, Mittelstand und Datensouveränität
Künstliche Intelligenz verändert Arbeit, Bildung und Innovation auch in Südwestfalen. Mit dem Projekt „AKIS – Adaptive KI-Infrastruktur für Innovation in Südwestfalen“ entsteht im Rahmen der REGIONALE 2025 eine Plattform, die Forschung und Industrie verbindet und kleinen sowie mittleren Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnet, KI-Technologien gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern zu entwickeln und in die Praxis zu überführ
Die Universität Siegen und zahlreiche Unternehmen bringen mit „AKIS“ das Thema Künstliche Intelligenz gemeinsam aus der Forschung in industrielle Anwendungen, beispielsweise in Bereichen wie Produktion, Sensorik, Mobilität, Medizintechnik und datengetriebener Optimierung. Dafür entsteht eine flexible und anpassbare KI-Forschungsinfrastruktur, in dem gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen neue Methoden, Werkzeuge und Anwendungen
entwickelt, getestet und praktisch erprobt werden.
„Anstatt sich auf wenige globale Cloud-Anbieter zu verlassen, bauen wir in Südwestfalen eine Alternative auf, die Forschung, Mittelstand und Industrie gleichermaßen befähigt, KI eigenständig, sicher und nachhaltig zu nutzen.“
Andreas Kolb, Leiter des Lehrstuhls für Computergraphik und Multimediasysteme und Prorektor für Forschung, Infrastruktur und Vernetzung an der Universität Siegen.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entwicklung innovativer KI-Lösungen zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Durch die Bündelung von Rechenkapazitäten, die enge Verzahnung von Forschung, industrieller Praxis und Transfer sowie den niederschwelligen Zugang zu modernster KI-Hardware entsteht ein gemeinsamer Innovationsraum für vielfältige Anwendungen. Neue Ansätze sollen in praxisnahen Demonstratoren erprobt und gemeinsam mit den Partnerunternehmen direkt in industrielle Prozesse integriert werden. So entstehen ressourcenschonende und anwendungsnahe Lösungen mit Mehrwert für die Region. „AKIS biete die Chance, Südwestfalen als Modellregion für vertrauenswürdige und praxisnahe KI zu etablieren“, sagt Daniel Harlacher, Leiter des Zentrums für Informations- und Medientechnologien (ZIMT) an der Universität Siegen.
Das Projekt „AKIS“ der REGIONALE 2025 wird voraussichtlich mit 5,8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert.
Hintergrund: Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie Strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Informationen unter www.efre.nrw.


