Mario Ziogas
Projektmanager im REGIONALE-Team
Tel.: 0151 / 27728007
E-Mail: m.ziogas@suedwestfalen.com
Dr. Jan Wolf
BIKAR Metalle GmbH
E-Mail: jan.wolf@bikar.com
Wie sich menschliche Expertise und Künstliche Intelligenz in Produktionsbetrieben sinnvoll ergänzen.
In den Produktionsbetrieben in Südwestfalen werden Prozesse zunehmend digitaler und automatisierter und dadurch technisch komplexer. Das stellt Bedien- und Instandhaltungsteams vor besondere Herausforderungen: Sie arbeiten mit vielen verschiedenen Datenquellen und benötigen häufig auch ein Verständnis für IT-Prozesse.
Die BIKAR METALLE GmbH aus Bad Berleburg-Raumland, ein international aufgestelltes Familienunternehmen und Spezialist für den Zuschnitt von Aluminium und Nichteisenmetallen, setzt genau dort an. Gemeinsam mit der Universität Siegen, open.INC und VAGO Solutions entwickelt BIKAR METALLE ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das Mitarbeitende im Produktionsalltag unterstützt, bei der Fehlerdiagnose hilft und Prozesse nachvollziehbarer sowie
effizienter macht.
COPP zeigt, wie KI in der Produktion konkret nutzbar wird: Sie ersetzt nicht die Erfahrung der Mitarbeitenden, sondern macht Wissen, Daten und Entscheidungswege schneller verfügbar und besser nachvollziehbar.
Dr. Jan Wolf, Chief Information & Technology Officer, BIKAR Metalle
Das Projekt „COPP“ zeigt, wie sich menschliche Expertise und Künstliche Intelligenz in Produktionsbetrieben sinnvoll ergänzen können. Die Projektpartner entwickeln gemeinsam ein innovatives, lernendes Assistenzsystem, mit dem Nutzer:innen dialogbasiert interagieren können. Sie können gezielt Fragen stellen; das System ruft relevante Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen ab, bereitet sie verständlich und nachvollziehbar auf und visualisiert Ergebnisse praxisnah. So unterstützt COPP bei Fehlerdiagnosen, optimiert Prozesse und schafft ein besseres Verständnis für Systemzustände und Entscheidungswege.
Durch Feedback der Nutzer:innen soll die Mensch-Technik-Interaktion nachhaltig verbessert werden. Ziel ist es, das Potenzial von KI gezielt für industrielle Anwendungen nutzbar zu machen.
Das Projekt „COPP – Co-Pilot in der Produktion: Mensch-Maschine-Kollaboration in der automatisierten Fertigung“ der REGIONALE 2025 wird mit 2,16 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „NEXT.IN.NRW“ gefördert.



Das Projekt wird auf Anhieb mit dem dritten Stern ausgezeichnet (Sternesprung).
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