Quelle: FH Südwestfalen
Berthold Hohmann
Berufskolleg Berliner Platz
Tel.: 02931 / 945410
E.Mail: berthold.hohmann@bk-berliner-platz.de
Berthold Assheuer
Hochsauerlandkreis
Tel.: 0291 / 942209
E-Mail: berthold.assheuer@hochsauerlandkreis.de
Digitale Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung vermitteln
Das Projekt „Digitales Berufsbildungsnetzwerk Sauerland“ verfolgt das Ziel, die berufliche Bildung im Hochsauerlandkreis gezielt auf die Anforderungen der digitalen industriellen Produktion auszurichten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen bereits während ihrer Ausbildung bestmöglich auf eine zunehmend vernetzte Arbeitswelt vorbereitet werden können. Digitale Kompetenzen, ein Verständnis für Industrie 4.0 sowie der sichere Umgang mit modernen Produktionstechnologien sollen fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung sein.
Getragen wird das Projekt von den beteiligten Berufskollegs im Hochsauerlandkreis, dem Hochsauerlandkreis sowie weiteren Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben ist dabei ein zentraler Baustein. Denn moderne berufliche Bildung gelingt nur, wenn schulisches Lernen und betriebliche Praxis sinnvoll miteinander verbunden werden. Geplant ist daher nicht allein die technische Ausstattung der Berufskollegs, sondern vor allem die Entwicklung gemeinsamer didaktischer und methodischer Konzepte. Diese sollen den Anforderungen moderner Fertigungsprozesse gerecht werden und Auszubildende praxisnah an digitale Arbeitsformen heranführen.
Mit dem Digitalen Berufsbildungsnetzwerk Sauerland machen wir unsere Schüler, Auszubildenden und Studierenden fit für die vernetzte Industrie von morgen. Smart Factories, gemeinsame didaktische Konzepte und starke Partner aus der Region verbinden Berufskollegs und betriebliche Praxis auf zeitgemäße Weise.
Berthold Hohmann, Schulleiter am Berufskolleg Berliner Platz Arnsberg
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Einrichtung digitaler Lern- und Arbeitsumgebungen in Form von Smart Factories an den beteiligten Berufskollegs. Dort können vernetzte Produktionsprozesse realitätsnah abgebildet und praktisch erlebbar gemacht werden. Die einzelnen Berufskollegs arbeiten dabei arbeitsteilig zusammen, sodass unterschiedliche Schritte moderner Fertigung – von der Planung über die Bestückung bis zur Endmontage – an verschiedenen Lernorten nachvollzogen werden können. Auch Lehrkräfte und betriebliche Ausbilder:innen sollen durch abgestimmte Fort- und Weiterbildungsangebote gestärkt werden.
Das Projekt erhielt Fördergelder in Höhe von 5,4 Millionen Euro über die GRW-Richtlinie (Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur) des Bundes.