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Status
Themenfeld
Kultur und Naturerlebnisse
Schlagworte
kulturfueralle
kulturvermittlung
regionalebaukultur
Projektträger
Stadt Siegen
Kreis Siegen-Wittgenstein
Projektpartner
Cologne Game Lab der TH Köln, FabLab Universität Siegen, Förderverein des Siegerlandmuseums und des Oberen Schlosses e.V., Fraunhofer Institut im Rahmen des Projekts „Future Museum“, Kreis Siegen-Wittgenstein, LWLKoordinierungsstelle Digitalisierung, LWL-Medienzentrum für Westfalen, LWL-Museumsamt für Westfalen, Universität Siegen
Projektkosten
Gesamtkosten 10,3 Millionen Euro; Förderung: 5.3 Millionen Euro Spendensammlug Förderverein des Siegerlandmuseums, 800.000 Euro Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein- Westfalen; 800.000 Euro Programm „Heimat- Zeugnis“. Das Teilprojekt „Hörwelt“ erhielt 120.000 Euro Förderung aus dem NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft.
Ansprechpartner:innen

Dr. Karin Kolb
Direktorin Siegerlandmuseum
Tel.: 0271 / 404 1905

Zeit.Raum Region – Das neue Siegerlandmuseum

Aus altem Bunker wird neues Museum: Multimediale, lehrreiche und spielerische Vermittlung von Stadt- und Regionalgeschichte

Ein alter Bunkerkomplex im Stadtzentrum von Siegen soll als Erweiterung für das Siegerlandmuseum neu genutzt werden. Die Stadt Siegen baut hier mit weiteren Partnern einen multimedialen Bildungsort für Stadt- und Regionalgeschichte und kreiert ein neues kulturelles wie städtebauliches Highlight für die Region Südwestfalen.

Das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss möchte Geschichte und Kultur modern vermitteln, benötigt hierfür aber mehr Platz, der in einem alten Hochbunker geschaffen werden soll. Das Bauprojekt wurde in enger Abstimmung mit dem Förderverein des Siegerlandmuseums und Oberen Schlosses e.V. entwickelt. Der geplante Umbau des Bunkers sieht barrierefreie Zugänge, digitale Vermittlungsangebote und eine Nutzung als außerschulischer Lernort vor – ein Modellprojekt für digitale Kulturvermittlung in der Region. Der Förderverein des Siegerlandmuseums hatte hierfür fünf Millionen Euro an Spenden eingeworben. Die Umbauarbeiten am Bunker werden vermutlich im Jahr 2026 starten.

Mit der Erweiterung des Siegerlandmuseums schaffen wir endlich die Voraussetzungen für ein wirklich barrierefreies Museum, das allen Menschen offensteht. Gleichzeitig eröffnet uns die moderne, multimediale und partizipative Vermittlung neue Wege, Stadt- und Regionalgeschicht lebendig, nahbar und gemeinsam mit unseren Besuchenden zu erleben, zu diskutieren und weiterzuschreiben.

Dr. Karin Kolb, Leiterin Siegerlandmuseum

Neben der baulichen Erweiterung ist die Neukonzeption des Siegerlandmuseums unter dem Titel „Burg + Bunker. Das neue Siegerlandmuseum“ mit besonderem Schwerpunkt auf der digitalen Vermittlung von Inhalten eine zweite Säule des Projekts.

Das Siegerlandmuseum soll erweitert werden und zukünftig multimedial, lehrreich und spielerisch Stadt- und Regionalgeschichte vermitteln. Die „Kreuzabnahme“ von Peter Paul Rubens ist eines der Ausstellungsobjekte, das mit dem intelligenten Audio-Guide multisensual erschlossen werden kann. (Foto: Stadt Siegen)

Die vom Siegerlandmuseum entwickelten Vermittlungsinstrumente sind darauf angelegt, Modellcharakter zu haben und bei Interesse von anderen Häusern übernommen zu werden. Auch das wissenschaftliche Team wurde aufgestockt, um kreative Wege der digitalen Wissensvermittlung für die Bürger:innen zu gehen, so dass nicht nur im digitalen Bereich, sondern auch in der Museumpädagogik und in der Öffentlichkeitsarbeit die Aufgaben der Zukunft gemeistert werden können.

Die digitale Museumstechnik wird fortlaufend erweitert und auch das wissenschaftliche Team wurde aufgestockt, um kreative Wege der digitalen Wissensvermittlung für die Bürger:innen zu gehen. An einem 3D-Drucker in der Ideenwerkstatt des Siegerlandmuseums können z. B. „Henner“ und „Frieder“ als kleines Souvenir ausgedruckt werden. (Foto: Stadt Siegen)

Der Förderverein des Siegerlandmuseums sammelte über 5 Millionen Euro ein zur Umgestaltung des Museums. Für das Projekt hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen bis zu 800.000 Euro aus dem Programm „Heimat-Zeugnis“ zugesichert. Das Teilprojekt „Hörwelt“ erhielt 120.000 Euro Förderung aus dem NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft.

Projekt-Zeitleiste

April 2019

1. Stern

Auszeichnung mit dem ersten Stern im REGIONALE-Prozess

Dezember 2020

Auszeichnung mit 2. Stern

Auszeichnung mit dem zweiten Stern im REGIONALE-Prozess

MEHR DAZU
Juni 2025

Auszeichnung mit 3. Stern

Auszeichnung mit dem dritten Stern im REGIONALE-Prozess

MEHR DAZU
Pressemitteilung

Auszeichnung mit 2. Stern

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Pressemitteilung

Auszeichnung mit 3. Stern

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Foto

Einsatz Tablet

Das Siegerlandmuseum soll erweitert werden und zukünftig multimedial, lehrreich und spielerisch Stadt- und Regionalgeschichte vermitteln. Die „Kreuzabnahme“ von Peter Paul Rubens ist eines der Ausstellungsobjekte, das mit dem intelligenten Audio-Guide multisensual erschlossen werden kann.

Quelle: Stadt Siegen

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Einsatz 3D-Drucker

Die digitale Museumstechnik wird fortlaufend erweitert und auch das wissenschaftliche Team wurde aufgestockt, um kreative Wege der digitalen Wissensvermittlung für die Bürger:innen zu gehen. An einem 3D-Drucker in der Ideenwerkstatt des Siegerlandmuseums können z. B. „Henner“ und „Frieder“ als kleines Souvenir ausgedruckt werden.

Quelle: Stadt Siegen

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Zeit.Raum.Region Bunker

Schon bald soll hier das neue Siegerlandmuseum erstrahlen und multimedial, lehrreich und spielerisch Stadt- und Regionalgeschichte vermitteln.

Quelle: Michael Bahr

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Observatorium

Mit Hilfe wie moderner Technik, wie beispielsweise Augmented Reality, soll die Siegener Stadtgeschichte interaktiv erlebbar werden.

Quelle: Stadt Siegen/Siegerlandmuseum

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Konzept Siegerlandmuseum

Das neue Siegerlandmuseum soll auch ein städtebauliches Highlight werden.

Quelle: Wannemacher und Möller

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Zeit.Raum.Region Luftaufnahme

Noch ist der Bunker ein ungenutzter Betonbau – hier soll die Erweiterung des Siegerlandmuseums entstehen.

Quelle: Michael Bahr

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