Quelle: Stadtwerke_Soest_GmbH
Katharina Hogrebe
Projektmanagerin „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“
Tel.: 02761 / 83511-02
E-Mail: k.hogrebe@suedwestfalen.com
Isabell Otto
Stadt Soest Tel.: 02921 103-1360
E-Mail: i.otto@soest.de
Innovativer Kreativ-, Projekt- und Bildungsort in Soest
Am Soester Bahnhof entsteht das digitale Lern- und Arbeitszentrum Soest (DiLAS), ein Gebäude mit Vorbildcharakter für die ganze Region. Es wird ein zentraler Treffpunkt der Bildung, der digitalen Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung verbindet – offen für alle Bürger:innen, Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung. Sie sollen im DiLAS gemeinsam lernen, experimentieren und arbeiten.
Im 4. Quartal 2026 soll das Gebäude am Soester Bahnhof fertiggestellt sein. Zentral, gut erreichbar und ressourcenschonend gebaut. Das Digitale Lern- und Arbeitszentrum Soest, die Volkshochschule und die Stadtwerke Soest werden in dem modernen Neubau unter einem Dach vereint. Für die Stadt ist das Gebäude ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine vernetzte, innovative Stadtgesellschaft, weil es künftig eine Anlaufstelle für Innovations- und
Digitalisierungsthemen gibt.
Die Idee: Indem unterschiedliche Gruppen zusammenwirken und sich einbringen können, entstehen neue Impulse für das gesellschaftliche Miteinander. Zusammen arbeiten, lernen und experimentieren (work, try, learn) sind daher die drei großen Themenfelder des DiLAS. Die technisch gut ausgestatteten, flexibel nutzbaren Räumlichkeiten sollen dazu anregen, dass sich regionale Akteure in neuen Konstellationen zusammentun.
Wer das DilAS besucht, soll digitale Technik ausprobieren, sich digital weiterbilden und den digitalen Wandel vor Ort mitgestalten können. Im DiLAS geht es nicht nur um das „Auftanken“ von Wissen. Bürger:innen, Gründer:innen und Interessierte sind angehalten, Fragen einzubringen und Herausforderungen aufzeigen, an deren Lösung dann im DilAS gearbeitet wird.
Das DiLAS wird innovative Einrichtungen und Formate unter einem Dach
bündeln und Motor für Bildung, Arbeit und Gesellschaft in unserer Stadt sein.
Damit ist es ein enorm wertvolles und wichtiges Zukunftszentrum nicht nur
für Soest, sondern mit einer Strahlkraft in die ganze Region hinein.
Marcus Schiffer, Bürgermeister von Soest
Formate werden fortlaufend erweitert
Bereits seit 2023 bietet das DiLAS eigene hybride Veranstaltungsformate zu Themen wie 3DDruck, Künstliche Intelligenz, Medienkompetenz oder Design Thinking dezentral an. Mit Eröffnung des Neubaus werden diese Formate fortlaufend erweitert und ausgebaut. Das stadtLABOR als Projekt aus dem Bundesmodellvorhaben „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ geht zukünftig im DiLAS auf und bereits erprobte Formate werden unter dem Namen DiLAS weitergeführt.

Zusammen lernen, experimentieren und arbeiten
Mit dem Richtfest im Oktober 2025 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Gebäude soll im 4. Quartal 2026 am Soester Bahnhof fertiggestellt sein. Zentral, gut erreichbar und offen für alle. Hier wollen viele Institutionen digitales Lernen und Arbeiten gemeinsam anpacken – mit offenen Türen für Gründer:innen, Hochschulen und eben auch die Bürger:innen. Die Idee: Indem unterschiedliche Gruppen zusammenwirken und sich einbringen können, entstehen neue Impulse für das gesellschaftliche Miteinander. Zusammen arbeiten, lernen und experimentieren sind daher die drei großen thematischen Bausteine des DiLAS.
Stadtlabor und Volkshochschule ziehen ins DiLAS
Bürger:innen aus der Region sollen im Digitalen Lern- und Arbeitszentrum Soest Wissen aufsaugen, aber auch ihr Wissen teilen – und Fragen stellen, an deren Lösungen im DiLAS gearbeitet werden kann. Die Volkshochschule (VHS) wird dabei eine wichtige Schnittstelle bilden.
Der Zusammenschluss ist für uns gewinnbringend. Über das Stadtlabor haben wir beispielsweise direkten Zugang zu neuester Technik, die Bürgerinnen und Bürger ausprobieren können. So können wir die Stärke der VHS, die Kompetenzbildung, einbringen und ausbauen. Und das finden wir, ist die nötige Umgebung für Innovationsgeist, den es braucht: für eine Stadtgesellschaft und eine Region.
Anja Plesser, Volkshochschule Soest
Reaktivierung der Bahnhofsbrachfläche
Der Neubau und das direkt daneben entstehende Parkhaus setzen die Reaktivierung der Bahnhofsbrachflächen fort, die 2006 mit dem Ankauf des Areals durch die WMS begonnen hatte. Gemeinsam schaffen die Baukörper den notwendigen Lärmschutz, damit auf dem benachbarten Strabag-Gelände ein Wohnquartier entstehen kann.
Das Vorhaben ist bei der REGIONALE 2025 in Südwestfalen vom zuständigen Ausschuss mit dem dritten Stern ausgezeichnet worden. Denn das mit 24.7 Millionen Euro kalkulierte Projekt wird vom Ministerium für Bauen, Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW mit rund 11,2 Millionen Euro gefördert.
