Quelle: Naturpark Arnsberger Wald
Jens Hoheisel
Kreis Soest
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Sonja Claus
Kreis Soest, Südwestfalen-Beauftragte
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Mit digitaler Hilfe: Der Naturpark als attraktiver Erlebnis- und Lernort
Der Naturpark Arnsberger Wald wird neu und digital erlebbar. Mit einer Website und einem virtuellen Ranger wollen die Projektverantwortlichen erreichen, dass Interessierte mehr über den Klimawandel, dessen Folgen und spannende Themen aus der Natur erfahren.
An verschiedenen Infotafeln im Arnsberger Wald treffen die Besucher:innen künftig auf den virtuellen Ranger. Auf den Tafeln ist ein QR-Code. Scannt man diesen mit dem Smartphone erscheint dank Augmented-Reality der Ranger. Er informiert dann möglichst zielgruppengerecht über den Waldumbau und Aktivitäten in der Natur.
Konkurrenz für echte Ranger sind die digitalen Ranger aber nicht – im Gegenteil. Die Nachfrage nach Führungen durch den Wald ist so groß, dass die echten Ranger dieser kaum gerecht werden können. Die digitalen Angebote ergänzen und erweitern das bestehende Angebot – und zeigen manchmal auch Dinge, die für die Besucher:innen sonst gar nicht sichtbar wären.
Es lässt sich ja virtuell erzeugen, wie ein Baumbestand in 30 Jahren aussieht oder wie ein Borkenkäfer im Holz arbeitet. Das kann der virtuelle Ranger den Besuchern zeigen. Dadurch haben wir viel mehr Möglichkeiten, ihnen den Klimawandel und all das, was um den Wald herum passiert, näherzubringen.
Sonja Claus, Abteilung Tourismus im Kreis Soest
Webseite für Aktivitäten im Naturpark ab 2026
Eine ergänzende Website für Aktivitäten im Naturpark soll noch im Laufe des Jahres 2026 fertiggestellt werden. Für das Projekt „Smart Wood“ nutzen die Projektverantwortlichen bestehende Daten, verknüpfen und ergänzen diese. Die Projektentwicklung erfolgt in Abstimmung mit relevanten Akteuren wie dem Naturpark Arnsberger Wald, dem Landesbtrieb Wald und Holz NRW, dem Sauerland-Tourismus, beteiligten Kommunen und „Smart Cities“ sowie den anderen beiden Naturparken in Südwestfalen. Denn die Lösungen sollen auch übertragbar sein.

„Smart Wood“ konnte sich im Förderaufruf „Erlebnis.NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen durchsetzen und wird mit rund 384.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie Landesmitteln des NRW-Wirtschaftsministeriums (MWIKE) bzw. des NRW-Umweltministeriums (MUNV) unterstützt. Der Kreis Soest steuert Eigenmittel bei.



