Katharina Merten
Stadt Kreuztal
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Nachhaltig gebaut, generationenübergreifend gedacht – Neues Quartier für Kreuztal
Auf dem derzeit brachliegenden Gelände der ehemaligen Firma Bender in Kreuztal-Ferndorf soll ein attraktives Quartier entstehen. Dafür will die Stadt das Gelände ressourcenschonend umbauen und neu nutzen. Entstehen sollen zahlreiche, unterschiedlich große Wohneinheiten und viel Raum für modernes Arbeiten und Zusammenleben aller Generationen.
Durch die Reaktivierung eines für die Region bedeutenden historischen Industriegeländes soll ein innenstadtnahes und modernes Quartier zum Wohnen und Arbeiten geschaffen werden, das Tradition und Moderne miteinander verbindet.

Wohneinheiten und Arbeitsmöglichkeiten treffen auf Naturraum
Im Quartier sollen insgesamt über 100 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen für verschiedene Generationen sowie Büroflächen und Co-Working-Optionen entstehen. Die historische Tonnendachhalle soll dabei als markantes Gebäude erhalten bleiben und perspektivisch zu einem multifunktionalen Ort für Kultur-, Freizeit- und Seminarveranstaltungen umgenutzt werden. Dabei setzt die Stadt auf einen ressourcenschonenden Umbau. So sollen beispielsweise die Baustoffe Eisen und Stahl mit dem nachhaltigen und CO2-sparenden Werkstoff Holz verbunden werden. Sowohl bei der Energieversorgung als auch bei der Anpflanzung klimaresilienter Baum- und Gehölzarten spielen Nachhaltigkeit ebenfalls eine große Rolle.

Bereits 2019 hatte die Stadt Kreuztal den ersten Stern im Rahmen der REGIONALE 2025 erhalten. Seither ist viel passiert. Im August 2020 fand beispielsweise auf dem Gelände ein „Tag der offenen Tür“ mit Bürgerbeteiligung statt. Die Ergebnisse flossen in die Konkretisierung der Planungen der Stadt ein. Anschließend wurde unter anderem ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Derzeit wird die Sanierungsplanung konkretisiert und nach und nach Baurecht geschaffen. Seit 2023 arbeitet die Stadt Kreuztal eng mit der NRW.Urban Kommunale Entwicklung GmbH zusammen, die über viel Erfahrung bei der Revitalisierung innerstädtischer Industriebrachen verfügt. Im Jahr 2026 sollen die rechtlichen Grundlagen für die weitere Umsetzung geschaffen werden, die Arbeiten könnten 2028 starten.
Auszeichnung mit dem ersten Stern im REGIONALE-Prozess
Bürgerbeteiligung und Tag der offenen Tür auf dem Gelände
Siegerentwurf des Städtebaulichen Wettbewerbs zur Neustrukturierung des Quartiers gekürt